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Immer am Ball

Führung durch das "Zentralwerk der Schönen Künste" von "raum 13"             In Planung!

Eine außergewöhnliche Führung an einem außergewöhnlichen Ort!

„Dat Hätz vun dr Welt, jo dat es Kölle.“ Im Weltmaßstab ist diese zentrale Lage Kölns jedem Kölner bekannt, auch wenn die Welt das anders sehen mag. Aber ob die Kölner selbst wissen, wo das Herz ihrer Stadt zu suchen ist, speziell das industrielle Herz? Dafür muss man sich auf die rechte Rheinseite begeben – in die Deutz-Mülheimer Straße. (Barbara Schock Werner) 

„Auf der letzten in öffentlicher Hand befindlichen Fläche im rechtsrheinischen Köln, auf ca. 5ha zwischen Deutz und Mülheim, soll das „Otto und Langen Quartier“ entstehen. Aus der ersten Gasmotorenfabrik der Welt, wo der Verbrennungsmotor die Dampfmaschine ablöste und dieser Motor bis in die heutige Zeit den Antrieb für Mobilität, ob Automobil oder Flugzeug maßgeblich bestimmt, entsteht ein neues Stadtquartier. Im Herzen von Köln steht ein aus ideeller und auch baulicher Sicht potenzielles Weltkulturerbe, ein Zeuge der letzten mehr als 150 Jahre Moderne. An diesem Ort der Innovation ist mit dem Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste ein Freiraum des Denkens und ein gesellschaftlicher Spielraum entstanden, der aus der Kraft der Kunst und Erinnerung uns für die zukünftigen Gegenwarten inspiriert und als Skizze für das im Prozess befindliche Quartier verstanden werden will.

Als Akteur im Schnittfeld zwischen Kunst und Stadtgesellschaft arbeitet die raum13 gGmbH an der Produktion von Zwischen-Räumen als Begegnungsräume, die nicht nur Schichten der Vergangenheit zum Vorschein bringen, sondern auch eine ebenfalls vielschichtige Stadt-Utopie skizzenhaft gestalten. Auf Stadt bezogen, bieten Zwischen-Räume Antworten auf die Frage, wie wir gemeinsam leben wollen. Konkrete Fragestellungen, die mit künstlerischen Herangehensweisen neu beleuchtet werden, reichen von der Zukunft von Mobilität und Arbeit hin zu der Schaffung neuer Bildungs- und Wohnlandschaften.

Wie sähe eine Stadt aus, die sich aus der Kraft der Kunst stetig neu entwickelt und in der das menschliche Miteinander Mittelpunkt und Maßstab bildet?"                                          

(Auszug aus der Webseite von raum13 gGmbH; siehe http://www.raum13.com/home/)

Die ca. 1,5 Std. dauernde Führung mit Anja Kolacek, eine der Initiatoren von raum13, zeigt eine imponierende Industriebrache mit einer weltbedeutenden Vergangenheit, beschreibt die derzeitige Nutzung und informiert über die Pläne von raum13.

Machen wir uns auf in das Rechtsrheinische und lernen Köln von einer ganz anderen Seite kennen!

Max. Teilnehmerzahl:   20 Personen      (bitte warme Kleidung und Schuhe anziehen!)

Unkostenbeitrag:         12,00 € pro Person

Treffpunkt:                    Deutz-Mülheimer Str. 147-148, 51063 Köln